Sonntag, 30. März 2008

Tage 7 - 9

Tag 7

Der Tag heute verlief ähnlich wie der gestrige: Am Morgen Schule, am Nachmittag gemütliches „Nichts-Tun“. Einige Schüler unserer Klasse hatten heute ihren letzten Schultag, was ein Ausklingen des Vormittags in einem schönen Café zur Folge hatte (als Abschied). Meine Gastmutter geht übers Wochenende nach Surfers Paradise an ein Konzert und kommt erst am Montag wieder. Da die Tochter auch weg ist, darf ich mich um die Vögel und Meerschweinchen kümmern. Ausserdem wird sich an diesem Wochenende herausstellen, ob sich meine vor 5 Jahren gelernten Kochkenntnisse bewähren.

Heute Abend gehen wir zum ersten Mal in die hier so berühmte „Koala-Bar“.
Das Wetter: Es regnet.



Tag 8

Der Ausgang gestern in Koala-Bar war super :-).
Heute verbrachte ich einen ruhigen Nachmittag am Strand, das Wetter war jedoch nicht sooo toll (bewölkt aber warm).


Tag 9

Da es heute etwa 27°C waren und keine Wolke am Himmel zu sehen war, war natürlich Strand angesagt :-). Sonst gibt’s nicht neues. Die Vögel und die Meerschweinchen leben noch. Morgen beginnt bereits die zweite Schulwoche...

°°Endlich Bilder°°











Da es etwa 5min dauert, bis ein Bild hochgeladen wurde und heute ein superschöner Tag ist, gehe ich jetzt lieber an den Strand als den Nachmittag vor dem PC zu verbringen. Ich werde dann mal alle Bilder in ein Webalbum stellen (an einem Regentag). Danke für euer Verständnis ;-)

Donnerstag, 27. März 2008

Tag 6

Tag 6

°°Wetter°°: Bewölkt, 25°C
°°Tagesablauf°°: Schule und „chillen“ :)
°°Bemerkung am Rande°°: Seit heute haben wir zwei neue Mitbewohner: Wellensittiche des Opas (dieser ist in den Ferien in Perth).
°°Sonstiges°°: Habe leider noch keine typisch Australische Tiere gesehen, abgesehen von einigen (frechen) Strandhühnern, Spinnen, und Fischen.
°°Aktueller Gemütsstatus°°: Es gefällt mir super im schönen „Down Under“. Heimweh bisher noch keines :).

Mittwoch, 26. März 2008

Tage 4 und 5

Tag 4
Ein prächtiger Tag: Die Sonne lacht, die Vögel zwitschern, und es herrschen etwa 25 – 30°C. (Ach ja, betreffend „die Vögel zwitschern“: Sobald die Sonne aufgeht, fangen etwa 10000 Vogelarten rund ums Haus an zu zwitschern, piepsen, pfeifen, zirpen etc. und dies in einer unvorstellbaren Lautstärke… Die Frösche und alle anderen undefinierbaren Wesen erwähne ich hier mal nicht. Man kommt sich vor, wie mitten im Regenwald. Da nützt auch das geschlossene Fenster nichts. Ob dies angenehm ist oder nicht, kann jeder für sich selber entscheiden. Immerhin kann man sich einen Wecker sparen…und dies will bei mir etwas heissen :-).

Heute war mein erster „Schultag“. Die Fahrt zur Schule dauert etwa 2 Min. mit dem Velo. Dort angekommen, musste ich einige Formulare ausfüllen. Alle neuen Schüler wurden begrüsst und über die Schule und Noosa informiert. An diesem Tag wurden etwa 25 Neulinge eingeschult, davon etwa 7 Mio. Koreaner, einige Brasilianer, Kolumbier, ein Zürcher und ein Löhninger. Der folgende Einstufungstest mit Grammatik und Schreiben sollte bestimmen, in welche Klasse man eingeteilt wird (Komisch, genau den gleichen Test hatten wir schon vor einem Jahr zur First-Vorbereitung gemacht. Und NEIN, ich wusste die Antworten nicht mehr :-). Zu meinem Erstaunen wurde ich in die zweithöchste Stufe eingeteilt (die Höchste wird an dieser Schule nicht unterrichtet :-)…Naja, hoffentlich ist dieses Niveau nicht zu hoch für mich.
Meine Klasse habe ich noch nicht gesehen, dies wird dann morgen der Fall sein.
Da ich nur den Standartkurs besuche und am Nachmittag frei habe, ging ich ans Meer. Über einen kleinen Hügel gelangt man in einigen Minuten von der Schule zum Strand (etwa so muss es in Beverly Hills sein :-). (Hab ich schon erwähnt, dass es ein herrlicher Tag war und keine Wolke am Himmel zu sehen war =)? Am Strand unter einer Palme verbrachte ich den Nachmittag. Das Meer hat immer noch etwa 23°C. Die Wellen sind „amazing” :-). (Kann sich jemand an das Wellenbad im Alpamare erinnern? Etwa so, nur mindestens doppelt so grosse Wellen). Leider hatte ich meine Kamera vergessen….


So, genug geschrieben für heute.
Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: Hoffentlich bleibt es in den nächsten 70 Tagen so schön :-).



Tag 5
Heute hatte ich meinen ersten richtigen Schultag. In meiner Klasse hat es einige Schweizer, Franzosen, Brasilianer, Südkoreaner, Chinesen. Heute stand Grammatik auf dem Programm. Ich bin froh, dass ich nur am Morgen Schule habe :-).
Da heute ein ähnlich schöner Tag war wie gestern, fuhren wir (ein gleichaltriger Schweizer und ich) mit unseren Bikes an den Strand.
Nun stellt euch bitte Folgendes vor: Eine wunderschöne Einkaufsstrasse mit Palmen auf beiden Seiten, dahinter schöne Shops und Cafés. Auf der Strasse fahren Porsches, Ferraris und sonstige Luxusautos im Schritttempo. Dazwischen ein Typ auf einem quietschenden (und damit meine ich QUIETSCHEND) Fahrrad ohne Luft in den Pneus, der Sattel ganz unten, und die Kette droht jeden Moment zu reissen. Der für dieses Kinderbike zu grosse Fahrer trägt einen modischen, pinken (!) Helm (Helmpflicht in Australien). Ihr könnt 3mal raten, um wen es sich handelt. Kein Wunder, drehen sich alle Passanten nach einem um. Zumindest weiss ich jetzt, wie sich ein bunter Hund fühlt. (Bildmaterial gibt’s LEIDER keines).

Nichts desto Trotz: der Nachmittag am Strand war super. Morgen soll gemäss Wetterbericht ein Gewitter aufziehen…

Sonntag, 23. März 2008

Erste Grüsse aus Australien, Tage 1 - 3

Tag 1, 22.03.08
So…nach fast 24h Reisezeit bin ich in Noosa angekommen. (@ Köbi: Meinen Beinen geht’s bestens. Von Zürich nach Singapur konnte ich sie sogar strecken ... doch ich gleube, der Franzose vor mir hatte nicht gerade Freude daran =). In Zürich stieg ich bei schneetreiben ins Flugzeug ein, in Brisbane wehte mir eine warme Sommerbrise von 25°C entgegen :). Der Shuttel der Schule (mit einem gesprächigen und tollen Fahrer, welcher mich in die Australische Bierphilosophie eingeweiht hat) brachte mich direkt zu meiner Gastfamilie. „Familie“ … der Vater wohnt anscheinend seit einer Woche einem anderen Haus - leider. Meine Unterkunft ist ganz ok (jedoch nicht ganz so gross und modern wie angepriesen). Mein Zimmer (ein grosses Bett, ein Stuhl, ein Tisch und ein Plakat mit einem Delphin) ist aufs nötigste beschränkt. Die Mutter und die Tochter sind total nett. Mal schauen, was der nächste Tag bringt. Ich gehe jetzt, nach über 24h ohne Schlaf, ins Bett.

Tag 2, 23.03.08
Heute musste ich den ganzen fehlenden Schlaf nachholen und bin somit erst um ca. 17 Uhr aufgestanden. Der Tag war demzufolge kurz und ich habe noch nicht viel erlebt. Morgen gehe ich zum ersten Mal das Städtchen erkundigen.

Tag 3, 24.03.08
Soo, heute war ich das erste Mal in Zentrum von Noosa. Meine ersten Eindrücke: WOW! Das Städtchen ist bezaubernd. Total sauber und tausende schöne Shops und Caffés. Ein Luxus-Schlitten jagt den anderen. Mich würde es nicht wundern, wenn mir ein Tom Cruise oder Schumi über den Weg laufen würde ;-). Der Strand ist auch der Hammer. Super Wellen zum surfen! Ich hoffe, nach 6 Wochen beherrsche ich die Kunst des Surfens halbwegs :). Das Wetter ist noch nicht so, wie man es sich von Australien vorstellt. Es ist zwar etwa 25°C warm, jedoch regnet es ab und zu. Morgen steht der erste Schultag bevor. Melde mich dann wieder :-). (Ach ja: HOPP HCD :)

Grüsse aus Noosa in die Schweiz,
Manu

(Bilder folgen)

Freitag, 7. März 2008

Meine Unterkunft

Der Countdown läuft: in 14 Tagen ist es soweit. Endlich habe ich erfahren, welches meine Gastfamilie wird:

Ich werde bei einer jungen, dreiköpfigen Familie wohnen. Die Tochter ist zwölf Jahre alt. Das Haus soll "large and modern" sein sowie in der Nähe der Schule liegen.

Gute Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sprachaufenthalt :-)!

Montag, 3. März 2008

Mein Ziel: NOOSA



About Noosa (gemäss Reisebüro):

Der Name Noosa kommt wahrscheinlich aus der Sprache der Aborigines (Noothera) und bedeutet „Schatten“, ein Hinweis auf den Wald, der Schutz vor der Sonne bietet. Die kleine Stadt gilt als grosses Surfparadies und hübscher Badeort mit animiertem Nachtleben. Das Leben verläuft ruhig und friedlich. So können Sie z.B. gemütlich auf der Terrasse eines Pubs sitzen oder in Sandalen die Fussgängerzone entlang schlendern, weit weg vom Lärm und den hässlichen Bauten, die andernorts die Küste zubetonieren. Kein Gebäude überragt hier die Bäume. Doch der wichtigste Trumpf von Noosa ist zweifellos die intakte natürliche Umgebung mit dem berühmtesten Nationalpark von Queensland. Sie können das ganze Jahr gemütlich flanieren, baden und surfen! Noosa ist ein wahres Reservat, das seine Fauna und Flora schützt. Es kommt nicht selten vor, dass Sie rare Vogelarten, Koalas, Walfische oder Delphine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. Und das ist auch in Australien – nur einen Känguru-Sprung von Brisbane entfernt – keine Selbstverständlichkeit.

Freizeit

Auf dem Programm stehen alle Wassersportarten: Segeln, Fischen, Schwimmen, Jet-Ski, Wasserski, Rudern, Kajak und … Surfen natürlich! Auch Ausritte hoch zu Pferd sind möglich, oder Sie mieten ein Fahrrad und entdecken die kleinen Nachbardörfer, einen Markt unter freiem Himmel oder eine Kunstgalerie. Fraser Island ist ein absolutes Muss und wer Kontakte mit der lokalen Bevölkerung knüpfen will, fährt ins nur 160 km entfernte Brisbane.